Das Office und der Showroom

Die Idee

Zugegeben, wir waren vielleicht nicht mehr ganz nüchtern, als wir die Idee zu Gasoline Kitchen gehabt haben. In erster Linie ist das Endergebnis daraus entstanden, dass viele Verkaufsinserate von unzähligen und von uns geliebten Klassikern und Exoten hauptsächlich darin auffällig sind wenn es darum geht, möglichst üble Handybilder mit zwei Zeilen Text ohne Interpunktion zu kombinieren. Wir erkannten, dass oft nur die Lieblosigkeit und der fehlende Bezug zu den Fuhren herausstach, weniger aber die Formen und die feinen Eigenheiten jener Zeugen aus anderen Zeiten, die Ergebnisse von ausserordentlichen Ingenieursleistungen. Wir stellten aber auch fest, dass so mancher Besitzer, welches sein Schmuckstück in den Markt reinstellte, offensichtlich einfach keine Zeit hatte um ein ansprechendes Verkaufsinserat zu erstellen und sich aktiv um den Besitzerwechsel seines feilgebotenen Blechs zu kümmern. Oftmals sehr schade. Wir dachten uns, das geht besser, liebevoller und ansprechender, wir können da behilflich sein. Also machten wir uns an die Arbeit, wir wollten etwas gegen diesen Umstand tun und die Emotionen, welche seltene Mopeds und Autos mit sich bringen so fein wie möglich digitalisieren, ausformulieren und an den Mann und die Frau bringen. Der Erwerb eines Fahrzeugs ist für uns ein heiliger Akt und verdient Aufmerksamkeit und natürlich auch etwas benzingeschwängerte Liebe. Deswegen, auch wenn wir oft den Schalk im Nacken haben:

No Bullshit!

Der Showroom

Unser Präsentationsraum erscheint vielleicht etwas unkonventionell, zumindest nicht auf den ersten Blick. Und das ist volle Absicht. Wir wollten eine heimelige Atmosphäre, flankiert von Verbrennungsmotoren und Plunder. Es war uns wichtig, dass man sich nicht nur als Petrolhead bei uns wohlfühlen kann und sich willkommen fühlt. Ein Schreibtisch und ein Computermonitor zwischen uns und dem Klienten war uns einfach zu kalt, deswegen sitzen wir gerne im Kreis um unseren Dragsterreifen bei einem Kaffee oder einem guten Drink oder auch gerne an unseren Drei-Personen-Bar. Und wir plaudern hier gerne über Autos, Mopeds und alles, was sich sonst noch so mit fossilen Brennstoffen betreiben lässt.

Gasoline?

Sprit. Benzin. Diesel. Tequila? Das Zeug welches man in Verbrennungsmotoren reinbläst um Vortrieb zu generieren. Und wir sind da auch offen für vieles, ob dies ein Auto, ein Moped oder eine Motorsäge ist uns relativ Banane. Wenn's Spass macht sind wir dabei. Wir verkaufen, vermitteln, bebildern oder beschreiben all jene Geräte, welche man nicht so wirklich an jeder Ecke findet. Selten? Sinnlos? Gefährlich? Legendär? Geil!

Da sind wir dabei. Es gibt natürlich auch  Fahrzeuge, von denen lassen wir prinzipiell die Finger. Rostlauben, Blender, Fälschungen und die gängige, verbrauchsoptimierte Massenware. Hauptsächlich aber jene, auf denen am Heck die Schriftzüge TDI, Hyb..., e-wasauchimmer oder sonstige schlimme Dinge stehen, welche des Petrolheads Miene tiefschlafähnlich entgleisen lassen. Nicht unser Ding.

Kitchen?

Eine Küche ist was Feines. Für mich ein Ort, wo ich gerne meine kulinarischen Spinnereien unter Missachtung sämtlicher Rezeptleitfäden auslebe. Für uns ist der Überbegriff Küche aber auch ein Ort, an dem meine Kollegen und ich ungehemmt kreativ sind. Und dort ist auch die zweite, bessere Hälfte unseres Firmenprojekts angesiedelt. Wir lieben es, Fahrzeuge auf eine Bühne zu stellen und ihnen jenen Auftritt verpassen, den sie verdienen. Ob auf Leinwand gezogen oder digitalisiert, weit abseits von grottenschlechten Handypics und Videos im Hochformat. Manchmal etwas überzogen, manchmal auch etwas unterbelichtet. Wir lernen hier noch. Täglich. Dafür nutzen wir jede Gelegenheit, jedes Car-Meeting für welches wir Zeit finden dient uns als Süssigkeitenwarenladen, in welchem wir Material finden für unsere Arbeit und vor allem, an Orten an welchen wir uns mit Gleichgesinnten unterhalten können und dabei auch noch so manches lernen. Und Typen treffen, die komplett einen an der Waffel haben und in unseren Bildern und Videos rumstolpern. Wie der da. Und manchmal findet er auch noch Verbündete für seine Comedy.

Das Firmendomizil

Auf kleinen, aber feinen 100 Quadratmetern haben wir uns eingenistet. An einem Ort, welcher früher mal ein Stall war. Und nicht nur, dass dort schon vor mehr als hundert Jahren das eine oder andere Rindviech ein und aus ging, auch heute noch ist das so, zumindest dann, wenn wir unserer Arbeit in diesen rustikalen Räumlichkeiten nachgehen.

 

Während eines harten Coronawinters haben wir dort gezimmert, gehämmert, gemalt, verstromt, gebohrt, geschraubt und Böden verlegt. Das Endergebnis ist von aussen nicht mal ansatzweise zu erahnen, aber wir sind überzeugt, jeder der bei uns zu Gast sein wird, wird zumindest ein ganz klein wenig überrascht sein. Und hoffentlich auch gut unterhalten.

Und wir freuen uns wie bekloppt über unsere Gäste an der Wand. Willkommen Mr. Bond, Frank Bullitt, Bo Darville, Giaccomo Agostini und Petrolicious' unfassbar geilen 250GTO.

Plunder

Wir lieben Plunder. Zeug, welches kein Mensch wirklich braucht, aber trotzdem jeder haben will. Was für andere Küchenzauberer ein Thermomix ist, ist für uns zum Beispiel unsere Ducati aus Lego. Oder eine Lampe aus einem alten Stück Sumpfholz. Braucht niemand, wollten wir haben.

Und natürlich haben wir auch die allgemeine Bildung nicht aus den Augen gelassen. Unsere wachsende Bibliothek hat für jeden Geschmack etwas dabei. Und wer weniger der Leser, sondern mehr der Gucker und Zuhörer ist; wir haben hier auch Internetz. Und Youtube. Und eine anständige Kapelle von Klipsch, damit man auch angemessen dem Klang von explodierendem Geld aus der Digitalkonserve wahrnehmen kann.

Die Hilfe

Natürlich kann man so einen Umbau von einem alten Nutztierdomizil auch einfach mal zu dritt in der Freizeit in dicke Steinmauern reindübeln. Aber, dann wären es wohl eher zwei Coronawinter gewesen. So waren immer wieder mal tatkräftige Hände vor Ort, welche uns mit handwerklichem Geschick, Kuchen oder Junkfood geholfen haben. Ohne dies wäre das in der eher kurzen Zeit kaum zu schaffen gewesen. Deswegen; auch von unserer Seite her, ein übergewichtiges Danke an Euch; Familien, Freunde und Spinner. Wenn der ganze Krampf mit Corona vorbei ist, füllen wir unseren Kühlschrank unter anderem mit demselbigen Kaltgetränk und glühen den Grill durch. Den haben wir nämlich auch schon eingebaut.

Und was soll das alles jetzt?

Unser erklärtes Ziel ist, dass wir in erster Linie Spass an all diesen Dingen haben und dass selbstverständlich auch unsere Klientel Spass an dem hat, was wir tun, was wir vermitteln und was wir verkaufen. In zweiter Instanz würden wir's natürlich auch richtig genial finden, wenn wir nicht Pleite gehen.

Damit beginnt unsere Geschichte nun ganz offiziell am 07.03.2017, welche unserer Hoffnung nach, eine Erfolgsgeschichte werden wird. Wir sind sowas von gespannt...

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