Short Facts

Motor

Leistung

Gewicht

Baujahr

Kilometer

V2 748ccm

98PS

196kg

2000

10'900

What?

DIE italienische Designikone, hier in der hochwertigen 748er S-Version, welche das Strassen-Pendant aus der damaligen Supersport WM darstellt. Auch über 20 Jahre nach ihrer Geburt noch immer zeitlos und wunderschön anzuschauen. Dazu das Ganze im originalen, pupillenfrittierenden Knallgelb, samt Monoposto-Sitz mit weissem Startnummern-Feld. So als ob diese Ducati direkt von den Rennstrecken der 90er ins hier und jetzt gebeamt worden wäre.

Modifikationen

Ein paar sinnvolle und stilechte Modifikationen gibt es an diesem PTT-Express. Nebst den carbonigen Underseat-Subwoofern (zugelassen), findet man einige Teile aus demselben Material. Zudem sind leichte, edle Marchesini Schmiedefelgen in schwarz montiert. Zur stabileren Bremsperformance wich die originale Bremspumpe einem grösseren Teil, auch von Brembo. Glücklicherweise musste sie keine Verbrechen wie Superbike-Lenker, Exotenlackierung oder dergleichen über sich ergehen lassen. Solch authentische, unverbastelte Exemplare (samt allen Originalteilen) gibt es immer weniger auf dem Mark, was sich zusehends positiv auf den Werterhalt bzw. dessen Steigerung auswirkt.

Zustand

Diese 748er feiert heuer ihren 22. Geburtstag, hat jedoch pro Jahr nicht mal 500 Kilometer rennen dürfen. Gut für uns, beziehungsweise den künftigen Besitzer...oder Besitzerin? Der Zustand dieser Perle aus Sammlerhand muss live gesehen werden, denn dieser ist wirklich ausgezeichnet. Die Verkleidung hat so gut wie keine Gebrauchsspuren und auch der Lack knallt noch wie am ersten Tag. Diese Ducati hat in ihrem Leben viel Liebe und Zuwendung erfahren, keine Frage. Es sind absolut keine Unfallspuren oder sonstige Mängel zu entdecken. Weder im Stand noch bei der Fahrt.

First Look

Ich würde mal sagen: Gelb… so gelb, dass es einem die Netzhaut fast von den Augen löst! Das passt natürlich wie die Faust aufs Auge und ist absolut authentisch, insbesondere bei den 748ern gehörte diese Farbe zur «Werksausstattung» der damaligen Renner. Wenn man sie mit anderen, meist vierzylindrigen Supersportler aus derselben Ära vergleicht, ist sie unglaublich schlank gebaut. Der Tank ist schmal und die Abmessungen sind insgesamt sehr kompakt. Perfekt ausgerichtet, um sportliche Turnübungen mit ihr zu vollführen, sei es auf der Landstrasse oder auf der Piste. Aber da gibt es noch ein weiteres Highlight, welches sehr Ducati-spezifisch ist: Das Desmo-Donnern!  Ein wassergekühlter Vierventilmotor in einem Ducati Sportbike ist einfach unvergleichlich in seinem Schlag. Mit der bei diesem Exemplar verbauten Auspuffanlage schwenkt der Subwoofer in unserem Office die weisse Fahne. Das ist nicht einfach nur Bass, das ist Bässer.

Der Ritt

Beim Aufsteigen hat man eindeutig nicht das Gefühl auf einer (beinahe) 750er Platz zu nehmen, denn diese Ducati wirkt fast zierlich. Man sitzt sportlich versammelt, alles andere würde auch nicht passen und keinen Sinn machen. Schliesslich sind mit ihr drei Supersport-Weltmeisterschaften gewonnen und keine Kontinente mit Sack und Pack durchquert worden. Wie oben schon erwähnt, ist der Motorsound der pure Kontrast zur filigranen Erscheinung. Zieht irgendwo ein Gewitter auf? Ahh nein, die 748 Kubikzentimeter haben ihre Arbeit aufgenommen. Los jetzt, die scheppernde Trockenkupplung gezogen, den ersten Gang rein und ich poltere von Dannen. Im wahrsten Sinn des Wortes ist es poltern, denn bei kaltem Motor ist so eine Vierventil Ducati alles andere als geschmeidig, das gehört einfach dazu. Doch bei steigender Betriebstemperatur und parallel erhöhter Drehzahl, trifft mich das unvergleichliche 916er-Generationen-Gefühl volle Kanne. Ab 5000U/min hängt der Desmoquattro so ungefiltert, drehfreudig und perfekt dosierbar am Gas, dass es eine Freude ist.

 

Durch den (im Gegensatz zu den hausinternen Superbikes) kleineren Hubraum, ist zwar nicht ganz so viel Power im unteren Drehzahlbereich am Start, doch die vehemente Drehfreude bis 11`500 U/min lässt die Nackenhaare auch unter dem Lederkombi so was von stramm stehen! Und immer untermalt vom unvergleichlichen Donnern. Beim zügigen Einlenken oder Umlegen braucht es etwas mehr als einen kleinen Lenkimpuls, am besten man steuert die Maschine nicht nur über den Lenker, sondern arbeitet mit etwas Gewichtsverlagerung. Also, nicht dass die 748 unhandlich ist, sie braucht einfach «klare Anweisungen». Dafür liegt sie wie ein Brett auf der Fahrbahn, wirkt in Schräglage unerschütterlich und gibt dir glasklare Feedbacks via des voll einstellbaren Fahrwerks. Diese Transparenz fördert die subjektive Sicherheit gegenüber dem Grenzbereich ungemein, auch ohne TC / ESP / ABS etc. Zudem sind die Brembos auch nach über zwanzig Jahren fein dosierbare, zuverlässige Beisser.  Klar, neue 1000er mit rund 200PS und der gesamten Elektronikarmada an Bord sind dieser Ducati beim reinen Speed auf der Rennstrecke überlegen. Aber das Feeling solch einer puren Fahrdynamik ohne überbordende Leistungsberge, kriegen sie in dieser Form nicht hin. Ob ich nun die gelbe Brille anhabe, oder ob diese Ducati wirklich eine Endorphinschleuder erster Güte ist, kannst du gerne bei einer Probefahrt herausfinden. Auf deine Rückmeldung sind wir gespannt.

Short cut

Grosses, gelbes Kino auf der kleinen 916-Schwester.

Noch mehr Bilder von der Gelben findest Du in unserer Galerie. Solltest Du Fragen zu diesem Bike haben, benutze bitte das untenstehende Formular. Wir werden uns zeitnah bei Dir melden.

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